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Erste serielle Sanierung in Wien

22. September 2025Serielles Sanieren

Startschuss für die Serielle Sanierung in Österreich


Premiere: SOZIALBAU AG und Renowate GmbH machen Wohnanlage in Wien zukunftsfit.

In der Wiener Arenberggasse im dritten Bezirk startet dieser Tage eine Österreichpremiere: Im Auftrag der SOZIALBAU AG stattet die Renowate GmbH, Gesamtlösungsanbieter für serielles Sanieren, ein siebenstöckiges Wohnhaus mit seinen ressourcen- und energiesparenden Fassadenmodulen aus – erstmals in der Alpenrepublik. „Zwar werden wir in diesem ersten Schritt 24 Wohnungen perfekt dämmen und dadurch energetisch ertüchtigen“, erklärt Rainer Scheidle, Leiter der Wiener Renowate-Niederlassung. „Für uns ist das gleichzeitig ein Auftakt, denn unser Ziel ist es nach wie vor, mit unseren hocheffizienten Modulen und Bauweisen in Rekordzeit ganze Quartiere zu dekarbonisieren.“

Konkret übernimmt der Spezialist für serielles Sanieren als Teil-Generalunternehmer die gesamte Detail- und Ausführungsplanung, Baumeister-, Schlosser-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten sowie die Baustelleneinrichtung. 900 m2 Fassadenfläche werden mit seriell vorgefertigten Holzrahmenmodulen versehen, es entsteht eine hinterlüftete Fassade mit integrierten Beschattungselementen und mineralischer Dämmung sowie einer strukturierten Putzoberfläche. Eine Bauteilaktivierung sorgt für eine konstante Raumtemperatur in den Wohnungen. Dazu sind servicierbare Steigschächte in der neuen vorgehängten Fassade integriert. Außerdem stellen eine PV-Anlage sowie Erdsonden alternative Möglichkeiten zur Versorgung mit Energie bereit. „Durch diese baulichen wie energietechnischen Maßnahmen gelingt es uns, das Gebäude vollständig zu dekarbonisieren und den Wohnkomfort zu steigern“, erläutert Niederlassungsleiter Scheidle. „Wir schaffen damit einen Energiesprung von vorher Energieeffizienzklasse F zu A+, der Heizwärmebedarf senkt sich um knapp 85 Prozent.“

Mittel zum Zweck ist der ganzheitliche, serielle Ansatz des Unternehmens: „Wir sehen die Sanierung als End-to-End-Prozess mit vorgefertigten Modulen“, erklärt Scheidle. Den Anfang macht dabei ein Laserscan des Gebäudes zur digitalen Bestandsaufnahme. Darauf folgt die gewerkeübergreifende Planung der gesamten Sanierung, womit die Komplexität eines solchen Vorhabens deutlich reduziert wird. Die benötigten Module werden anhand der digitalen Pläne am Computer – sozusagen im digitalen Zwilling – entwickelt und anschließend bei regionalen Partnerbetrieben gefertigt. Im letzten Schritt werden die Module auf die Baustelle geliefert und nurmehr an die Fassade montiert. Scheidle: „Dieser minimalinvasive Eingriff stellt sicher, dass sowohl Bauzeit als auch Belastung der Bewohner:innen minimal bleiben.“ In Deutschland ist dem Unternehmen der Markteintritt bereits gelungen, mehrere hundert Wohneinheiten werden oder wurden schon saniert, unter anderem in Mönchengladbach, Düsseldorf und Marburg. „In der Bundesrepublik hat die Politik das Potenzial der seriellen Sanierung schon vor Jahren erkannt und die Förderbedingungen entsprechend angepasst“, erklärt Scheidle. „Österreich zieht zwar jetzt erst langsam nach, das Thema ist aber definitiv angekommen. Und wir sind schon da.“


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Die Österreich-Premiere: In der Wiener Arenberggasse wird Renowate erstmals im Land eine Wohnanlage seriell sanieren – schnell, ressourcenschonend, digital.

Österreich-Premiere für eine neue Dimension der Sanierung: